Sonntag, 6. September 2015

Tokyo Teil 4: Der Schubser

Unsere Kinder sind so um 6:15 Uhr morgens wach und wir verlassen unsere Unterkunft so gegen 8 Uhr um unseren ersten Ausflug zu machen. 
Dies ist natürlich mitten in der Tokyoter Rushhour, was uns erst auffiel, als wir die Menschenmassen in der Metro sahen. 
Die Züge kommen quasi voller Menschen an, die Tür öffnet sich und weitere Menschen quetschen und schieben sich in den Zug rein. Falls die Tür dann nicht zugeht, kommt der Schubser. 







Der Schubser (so nenne ich ihn zumindest) benutzt seine behandschuhten Hände und quetscht alles in die Bahn, was die Tür daran hindert sich zu schließen, zum beispiel Taschen und Schuhspitzen etc. 
Wir waren ganz perplex und haben bestimmt 5 Bahnen ohne uns abfahren lassen, weil wir einfach nicht wussten, wie wir, zwei Kinder, ein Rucksack und ein Buggy in diese überfüllte Bahn passen sollte. 
Taxi? Ne, Rushhour ist auch oben auf der Straße und kostet zu viel... hmmm... lieber noch ne Bahn abwarten. 
Schließlich nahmen wir unseren Mut zusammen und ich ging zum Schubser und bat ihn uns zu helfen. 
Dann kam die Bahn, wir quetschten uns mit rein, die Tür ging zu und los ging es. Ufff... war garnicht so schwer. 

Samstag, 5. September 2015

Tokyo Teil 3: Ueno Zoo und das Nationalmuseum

Reisen mit Kindern bedeutet auch immer wieder Kompromisse zu schließen. 

Vormittags also für die Kids in den Zoo und Nachmittags für Mama ins Nationalmuseum. 
Highlight des Ueno Zoos sind die zwei Riesen-Pandas und Theo liebte den "Leopard" (a.k.a Tiger) besonders.









Nachmittags ging es ins Nationalmuseum mit kunstvollen Kimonos, Schwertern, Samurai-Rüstungen und alles während Theo pennte - wunderbar.
Mein Highlight war die Dogu (Erdfigur) von 14500 - 300 v. Chr. [Anmerkung des Ehemannes: Körperstatur weißt starke Ähnlichkeit mit meiner auf] 




Nach soviel Ruhe und Entspannung sind wir ans andere Ende der Stadt nach Shibuya gefahren, um uns in die Menschenmassen der berühmten Kreuzung zu stürzen. 






 

Freitag, 4. September 2015

Tokyo Teil 3 Hama-Rikyu-Teien und Ginza

Vormittags waren wir auf dem Fischmarkt und sind dann ein paar Straßen weiter in den Hama Rikyu Park gegangen. Im 17ten Jahrhundert war das der Garten des Shoguns. Ein wunderschöner Park, inmitten von Wolkenkratzern, in dem man glatt vergisst, in einer Metropole zu sein. Die Kids fanden es super, wir auch. 
Ps: Die Pinie da unten ist 300 Jahre alt.








Genug von Ruhe und Grün. Jetzt geht es nach Ginza, einer der Haupt-Shoppingmeilen der Stadt. Shopping? Ne, leider nicht, eher ein vorbeigehen und sich denken "irgendwann....". Vor dem Shisedo Day Spa habe ich kurz innegehalten und G. einen flehenden Blick zugeworfen... er aber zeigte nur auch unsere beiden Futzis, und der Traum von Gesichtsbehandlung, Maniküre und Massage war dahin. Irgendwann.. aber dann....

Ginza ist einfach berauschend und man findet hier wohl alles was das Herz begehrt. Wir haben uns unser Mittagsessen aus einem Nobel-Kaufhaus geholt und es war super! 




Nachmittags ging es dann noch zur Entspannung auf einen Spielplatz im Ueno Park, wo auch der Zoo und alle wichtigen Museen der Stadt sind. 

Hier mal eine kleine Anmerkung: Japanische Spielplätze haben nicht nur tolle Spiel- und Klettergerüste sondern auch eine Wasserquelle und oh Wunder eine Toilette für die Mamas (das fehlt in Deutschland immer!!!). 







Tokyo Teil 2 Fischmarkt

Guten Morgen Tokyo, 

ich habe meine Jungs schon früh aus den Betten geschmissen, weil ich unbedingt um 9:00 Uhr am berühmten Tokyoter Fischmarkt sein wollte. Die Auktionen für den Thunfisch starten um 5 Uhr morgens und sind für Touris nicht zugelassen. Außerdem hätte mir G. einen Vogel gezeigt, wenn ich auf die Idee gekommen wäre um 5 Uhr morgens irgendwo hin fahren zu wollen...

Wir also nach einen Frühstück, das wir uns im 7/11 gekauft haben, ab mit der Bahn zum Fischmarkt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten den richtigen Eingang zu finden (wir haben natürlich den falschen genommen, sind aber trotzdem angekommen) haben wir es dann doch geschafft uns eine Menge toter, halb lebendiger und lebendiger Fische und Meeresgetiere anzusehen. Ein Erlebnis war es auf jeden Fall!!

Nach unserem Erkundungsgang hätten wir gerne den frischen Fisch auch probiert aber vor allen Sushi Lokalen gab es lange Schlangen. Und die einmalige Tokyo Fischmarkt Sushi Experience war gestorben, weil wir es den Knirpsen nicht zumuten wollen so lange mit uns in der Schlange zu stehen. 











Donnerstag, 3. September 2015

Konnichiwa Tokyo!

Von den japanischen Alpen stolpern wir direkt in die Super-Metropole Tokyo. Nachdem wir unser Hostel gefunden hatten, ging es zur Entspannung erstmal zur Senso-ji-Tempel Anlage.





Dort kann man sich für 100 Yen einen Omikuji kaufen, dies sind kleine Papiere, die einem Glück oder Pech vorhersagen. 
Die guten Omikuji nimmt man mit und die schlechten hängt man auf, damit der Wind das Pech wegbläst. So haben wir das auch gemacht. 


Mittwoch, 2. September 2015

Kinderfreundliches Japan

Unsere Kinder sind super, wundervoll, laut, hampeln und springen rum, kreischen und haben keine Manieren am Tisch. 
Da wird man als Elternteil schon mal ein bisschen nervös, wenn man im Zug sitzt und es ganz still ist, bis wir kommen....
Aber die Japaner sehen das ganz gelassen. 
Unsere Söhne werden immer freundlich begrüßt und werden ständig angesprochen. 
Die Dame aus dem Riokan hat uns sogar die Kosten für das Frühstück erlassen, zum Mittagessen hat Theo von einem wildfremden Mann eine japanische Dampfnudel (ich nenn das jetzt mal so) bekommen und von unserem Backpacker-Vater noch einen Nachtisch dazu. Die Dame im historischen Zug hat ihm eine Mütze und eine Lok-Führer Jacke verpasst zum Fotos machen und Bonbons gab es auch noch. 

Es gibt überall Spielmöglichkeiten und im Restaurant gleich Spielsachen dazu. 
Ein kleines Kinderparadies.






Mount Fuji

Mount Fuji ist Japans höchster Berg mit 3776 Metern. Er ist ein Vulkan der schon seit 1707 "schläft". 
Es wäre wunderbar gewesen, Mount Fuji zu besteigen, aber das geht nun mal mit zwei Kindern nicht und G. wollte ich auch nicht 1 1/2 Tage mit den beiden Rabauken alleine lassen. 
Also entschieden wir uns für die kinderfreundliche Bergbahn zur Aussichtsplattform des Mount Fuji am Kawaguchi See. 

Es ist schön warm, allerdings hat es den ganzen Tag geregnet und zwar so, dass wir von Mount Fuji nur dieses Bild sehen konnten:


Na, habt ihr den Mount Fuji gefunden? Tja, uns hat er sich gnädigerweise dann doch noch zum Teil wenigstens gezeigt: